Heute ging es anfangs bergab bei traumhaftem Wetter. Nach rund 30 km wurde es sehr wellig bis zum Lake Lyndon. Ein kleiner Stich von rund 400 m war drin aber liess sich gut fahren. Am Pass angekommen ging es runter Richtung Springfield. 15 km vor dem Ziel wurde des Wetter richtig schlecht. Es war schwarz! am Himmel und hat sehr stark angefangen zu regnen. War ja zum Glueck nicht mehr weit zum Ziel.
Nach dem Ruhetag mit einer Massage ging es morgens im Nebel los. Das Wetter besserte sich nach den ersten 10 km und es war sonnig. Die Strecke war anfangs sehr hügelig und meine Beine waren müde. Eine ausgebüchste Schafherde hat versucht mir Windschatten zu geben aber nach rund 500 m sind sie in die Wiese abgebogen. Nach dem Tankstop in Mt lyford wurde es besser. Kurz nach Waiau habe ich mit einem Radler aus Wales geplaudert. Die restlich Fahrt bis Hanmer ging dann fast von alleine. Hammerist bekannt für sein Thermalbad. Das habe ich getestet und siehe da am nächsten Morgen lief es gleich besser, mal abgesehen von rund 2 Stunden Regen. Die Fahrt hinauf zum Lewis Pass war sehr wellig ich kam aber gut voran. Auch da habe ich einen Schwatz gehalten, dieses Mal mit einem Holländer. Nach dem Pass kam ein kleiner Ort namens Maruia Springs auch bekannt für seine heißen Quellen. Es wird von Japanern geführt und ist auch so gestylt. In Springs Junction habe ich in einem Motel übernachtet. Von da aus ging es über den Rahu Saddle nach Reefton. Der Ort hatte seinen Boom während des Goldrausches und die 1. Straßenbeleuchtung der Welt. Es ist heute eher ein verschlafenes Nest. Von da an ging es immer leicht bergab Richtung Greymouth.
Morgen geht es dann weiter zum Arthur Pass.
Die Fahrt von Blenheim nach Kaikoura führte die ersten 50 km durch ein Weinanbaugebiet. Es war recht wellig und beim Cappuccino-Stop war ich schon etwas ausgepowert. Nach der Stärkung lief es super und die Strasse führte 80 km am Meer entlang - traumhaft. Duffy fuhr plötzlich fast von alleine. Unterwegs habe ich dann eine Seehundekolonie gesehen. Die Jungen haben in einem Pool geplanscht.
Unterwegs habe ich zwei Schweizer getroffen. Wir haben am Strassenrand geplaudert. Sie sind erst angekommen und Zelten fast ausschließlich.
Morgen bleibe ich noch in Kaikoura. Das Hostel ist superschön. Nach der letzten Nacht im 10er Zimmer bin ich echt froh um ein 2er Zimmer.
Anfangs war es schon etwas schwierig wieder in die Routine des Radfahrens zu kommen. Wandern ist halt schon etwas ganz anderes. Nach den ersten Kilometern hat es dann aber ganz gut geklappt. Die Gegend rund um den Malborough Sound hat sehr viele Weinberge.
Kurz vor Nelson war ich angenehm ueberrascht als ich den 1. Radweg sah! Den habe ich dann auch gleich genommen. Weiss auch nicht warum aber auf dem Weg lagen immer wieder Glasscherben und so war es dann auch kein Wunder, dass ich hinten einen Platten hatte. Ich war schon in Nelson und nach 20 min war der neue Schlauch drin und Duffy wieder fahrbereit. Beim Wetter hatte ich die letzten zwei Tage auch Glueck. Es war immer angenehm warm so zwischen 22 und 24 Grad, sonnig aber auch teilweise etwas bewoelkt.
Letzte Kommentare